Auf der Suche nach Boykott-Gründen für Urban Outfitters?

22 Aug

Es gibt viele Gründe, bei Urban Outfitters nicht einzukaufen. Angefangen bei den wuchernden Preisen, der miserablen Qualität und dem – zumindest auf die Hamburger Filiale zutreffenden – unfreundlichen Personal, gibt es auch politische schwarze Flecken im Firmenbuch.

Von unangebrachten T-Shirt-Aufdrucken wie Eat Less, getragen von einem tendenziell annorexisch aussehendem Model, bis hin zu Spenden an die Wahlkampagne des bekanntlich homophoben, sexistischem US-Politikers Nick Santorum. Und mit Spenden sind 13 Mio. Dollar gemeint.

Zumal UO keine eigenen Marken produziert, sondern nur ein Zwischenhändler ist, muss man auf die Kleidung gar nicht unbedingt verzichten. Die Schuhe sind meistens von bekannten Firmen wie Doc Martens, Vans oder Kimchy Blue, die Klamotten unter anderem von Cheap Monday, was man auf bei MTWTFSS Weekday oder direkt beim Händler bekommt.

Sicher, es ist heutzutage schwer, in jeder Hinsicht fairen Konsum zu realisieren, aber manchmal kann dieses Stückchen Wissen über den Hintergrund des Unternehmens wahre Wunder bewirken. Für das Portemonnaie auf jeden Fall, für die Welt – man wird’s sehen.

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Eine Antwort to “Auf der Suche nach Boykott-Gründen für Urban Outfitters?”

  1. Ella 2. September 2012 um 18:15 #

    Henk, echt guter Beitrag, stimme dir zu und was die politischen Aspekte angeht, da wusste ich noch gar nicht bescheid, super gut, das jetzt zu wissen!

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