Die „Mitte“ der Gesellschaft

20 Aug

Zwei Tage vor dem 21. Jahrestag der Pogrome von Rostock-Lichtenhagen zeigt sich Deutschland von seiner besten Seite und beweist, dass Rassismus kein 90s-Wiedervereinungsphänomen, sondern Alltag ist.

Mit Hitlergruß und fremdenfeindlichem Pöbeln werden die ersten Flüchtlinge in der Notunterkunft in Berlin-Hellersdorf und in Duisburg „willkommen“ geheißen. „Hellcome to Germany“, „Meinungsfreiheit“, „Nazikeule“ – die üblichen Floskeln von der sich selbst als „Mitte der deutschen Gesellschaft“ betitelnden, in Wahrheit doch stark rassistisch angehauchten Gruppen.

Ein Monat in Deutschland„, heißt es beim Kotzenden Einhorn, auch die Mädchenmannschaft schreibt über die Übergriffe. Wer im Bilde bleiben möchte, folgt dem Twitter-Hashtag #MaHe und dem Account @AntiRa_Info_MH. Vor Ort braucht es noch Menschen, die sichtbaren Widerstand leisten.

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