Der Kälte die Zähne zeigen

21 Okt

Himmel grau, das Gelb in den Blättern bleicht auch schon aus und von nassen Fahrradsätteln will ich gar nicht erst anfangen: Wir haben’s jetzt alle verstanden, der Herbst ist da. Für einen Schattenmenschen wie mich nicht unbedingt das schlimmste, aber gute Musik bessert grundsätzlich jede Jahreszeit auf.

Deshalb habe ich die aktuelle Ausgabe der GRRRL POWER ein bisschen mit Kürbisgewürz und Zimt aufgepeppt, will heißen, meinen aktuellen Bedürfnissen angepasst.
Sind das alles Herbstlieder? Ja und nein. Die Herbstidee kam mir erst beim Erstellen des Covers und beim Sortieren der Reihenfolge. Dabei sind elektronische Beats zum wärmenden Tanzen, laute Gitarren als symbolischen Mittelfinger für jenen Regen, mir jegliche Brillensicht nimmt, gemütliche Akustiksachen für Tee und gedimmtes Licht und so winterdepressivangehauchte Klangkosmen.

Ich freue mich sehr darüber, dass eines meiner aktuellen Lieblingsstücke – „Friend Crush“ von Friends – dabei ist, ein fierces Lied über Menstruation von Respect My Fist und ein Song für alle Dauerherzschmerzis von der Tattookünstlerin Amanda Mogrim. Ich empfehle euch dringend, ihr Soundcloud auszuchecken. Vielleicht sieht es nicht nach viel Musik aus (quantitativ gesehen), aber ich liebe den Stream.

Genug von meiner Seite, hört nun gern rein, verbreitet es, esst Kürbissuppe.

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3 Antworten to “Der Kälte die Zähne zeigen”

  1. Renée 24. November 2013 um 18:25 #

    Ohje, habe eine Autofahrt mit ausschließlich Beschallung durch male whining Songs (auf deutsch!) hinter mir. So entweder „jetzt hat mein Leben einen Sinn, du gibst mir alles was ich bin, blabla ewige Liebe für immer, in deinen Augen geht die Sonne auf, blabla“ oder „du hast mich verlassen, wie konntest du nur, ich werde nie wieder froh sein und bestimmt bin ich dir total egal und du hast mich sowieso schon vergessen…“! arrrgggh! Incl. schlimmer, schwülstiger, pathetischer Methapher und sooo vielen tears und ausschließlich Typen! ARGH!

    Habe mich schon die ganze Zeit drauf gefreut als Ausgleich jetzt GRRRL POWER 1-6(!) anzuhören. Und das tue ich jetzt! Je lauter desto besser! 🙂 So.

    Vielen vielen Dank dafür!!!! *fangirlsmile*

    • henghdf 24. November 2013 um 18:28 #

      Oh no, Philipp Poisel grüßt. Ich find’s so krass, wie alles Gewohnheit ist. Seitdem ich drauf achte, wer da eigentlich die Musik macht, halte ich so Male Whining sehr selten aus.

      Ich wünsche dir viel Spaß mit den Mixes, es freut mich, dass du sie als Ausgleich zu so Nervmusik siehst. 🙂

Trackbacks/Pingbacks

  1. Women in Film, Women in Tech und dazu ganz viel Musik – Der Linkspam - 25. Oktober 2013

    […] Der Kälte die Zähne zeigen oder auch GRRRls Power mit herbstlicher Note: GRRRL POWER VOL. 6 by […]

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