abrupt clarity

28 Okt

Vor ziemlich genau einem Jahr – es war der 3. November 2012 – habe ich meine Mitbewohnerin dieses Tape zum Geburtstag geschenkt. Uns ging es zu diesem Zeitpunkt beiden ziemlich schlecht, die Stimmung auf dieser Spielliste ist dementsprechend ziemlich melancholisch. Manche Lieder implizieren für mich totale Leere, andere geben einen Hauch von Hoffnung. Allerdings nicht genug, um mich vor nachmittags aus dem Bett zu bringen und mich dazu zu veranlassen, die Rollos hochzuziehen.

Als endgültiges Weltschmerzmixtape würde ich dieses trotzdem nicht bezeichnen, allein deshalb, weil mir ein paar Weltschmerz-Schlüsselsongs fehlen. Was ich mit diesem hier so assoziiere:
Schwarze, weite Kleidung, viele selbstgedrehte Zigaretten, kurze Tage, lange Nächte, wie ein Geist aussehen, eine leere Hülle sein, aber auch mit der depressiven Stimmung klarkommen und versuchen, sich beisammenzuhalten.

Die Musik gefällt mir immer noch sehr, gerade zu dieser Jahreszeit. Von allen Collagen, die ich je zusammengeklebt habe, ist dieses Cover eines meiner Favoriten. Für mich gibt es die Stimmung das Tapes auch genauso wieder. Jetzt aber genug Eigenlob.

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