„things i told the internet, but never told my mum“

22 Nov

Mir fällt es leichter, im Internet über Kopfprobleme zu sprechen als mit Angehörigen. Erst Recht, wenn es die eigene Mutter ist.

Die Fotografin Anna Ladd hat die wunderbare Fotoserie „things i told the internet, but never told my mum“ geschaffen. Sätze über ihr Befinden hat sie zu Girlanden verwandelt und sie an urbanen Stellen aufgehangen. Diese Form der Öffentlichkeit impliziert nicht nur die Transformation von digitalen Lettern auf Papier, sondern auch die Sichtbarmachung von Ängsten an alltäglichen Schauplätzen.

 

 

 

Sobald diese Gedanken nicht nur im Netz, sondern draußen, in der Realität, auftauchen, wirken sie gleichzeitig ernster und wirklicher. Es ist traurig, dass Dinge, die nur online ausgesprochen werden, in ihrer Ernsthaftigkeit so sehr relativiert werden. Jedoch ist das Internet in mancher Hinsicht ein Safe Space hierfür. Die tägliche Konfrontation durch Angehörige müssen viele von uns nicht haben.
Jedenfalls finde ich diese Fotos extrem stark und aussagekräftig. Ich hatte das Bedürfnis, dieses Projekt hervorzuheben und ihm einen Blogeintrag zu widmen. Bitte mehr hiervon.

 

Advertisements

Eine Antwort to “„things i told the internet, but never told my mum“”

  1. nicolas 23. November 2013 um 23:19 #

    Ein schönes Projekt, welches zum Nachdenken anregt. danke fürs Vorstellen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: