Fünf Buchvorsätze

23 Apr

Heute ist Welttag des Buches und es geht ein Blogstöckchen rum! Fabulous Charlott, ja, richtig, dat grrrl from the Taliban of Netzfeminismus, hat mich getaggt. Die Regeln sehen so aus:

Zähle 5 Bücher auf, die ganz oben auf deiner Wunschliste stehen, die aber KEINE Fortsetzungen von Büchern sind, die du schon gelesen hast – sie sollen also völlig neu für dich sein. Danach tagge 8 weitere Blogger und informiere diese darüber.

1. Sara Stridsberg – Darling River (2010)

Journalistin, Autorin und Feministin: In diesen Bereichen acet Sara Stridsberg easy-peasy. In ihrem Roman Traumfabrik las ich nicht nur zum ersten Mal über Valerie Solanas und dem S.C.U.M. Manifest, sondern entdeckte einen wichtigen Teil des schwedischen feministischen Popkultur. Sie hat Solanas Manifest ins Schwedische übersetzt und einen Lolita-inspirierten Roman namens Darling River geschrieben. Dieses hübsche Buch steht seit ein paar Monaten in meinem Regal und wartet darauf, dass ich meine fucking Bachelor-Arbeit hinter mich gebracht habe und mich in ihn stürze.

2. Alison Bechdel – Essential Dykes to Watch Out For (2008)

Wir haben vermutlich alle einen Crush auf sie, and let’s be real: Alison Bechdel = heroine 4 life! Nicht nur die Grrrls vom Rookie-Mag lieben sie, ich bin seit dem Bechdel-Test amazed. Am liebsten würde ich alle ihre Veröffentlichungen lesen, aber irgendwo muss ich wohl anfangen. Und ich wähle die Sammlung ihrer Comic-Strips Essential Dykes to Watch Out For. 

3. Kate Bornstein – Hello Cruel World: 101 Alternatives to Suicide for Teens, Freaks, and Other Outlaws: 101 Alternatives to Teen Suicide (2006)

Die Gender-Theoretikerin, Künstlerin, Trans*-Aktivistin und Fab Femme Kate Bornstein macht nicht nur empowernde Videos auf YouTube, sondern schreibt auch Bücher. Auch hier hätte ich gern die komplette Bibliographie und würde mit ihrem Guide für marginalisierte Jugendliche anfangen. In letzter Zeit denke ich viel über Empowerment für junge Menschen, die mit Unterdrückung zu kämpfen haben, nach und bin mir sicher, dass dieser Band einige schöne Denkanstöße geben kann.

4. Judith Halberstam – The Queer Art of Failure (2011)

Während meiner Recherchen in der Queer Theory stolperte ich häufig über die Theoretikerin Judith Halberstam. Neben ihren Publikationen über normative Geschlechterrollen ist es dieses Buch, das ich mir demnächst auf mein Kindle laden werde. Halberstam nimmt Popkultur und queere Kunst auf der Suche nach Subversion auseinander. Alle meine Lieblingsschlagwörter fallen, was soll ich noch sagen?

5. Tine Plesch – Rebel Girl: Popkultur und Feminismus (2013)

Knapp zehn Jahre nach dem Tod der Journalistin und DJ Tine Plesch werde ich ihre schlauen Sätze über die kapitalistische Popkulturindustrie in mich hineinsaugen und traurig werden, dass ich sie erst so spät entdeckt habe. Ihre Essays wurden nachträglich in diesem Band gesammelt, eine Bikini-Kill-Referenz schwingt im Titel mit und der Ventil-Verlag verspricht meistens tolle Veröffentlichungen. Ich schaue sehnsüchtig in mein Regal und freue mich auf die Zeit, in der ich im Präteritum über meine Bachelor-Arbeit spreche.

Jetzt muss ich noch schnell 8 Leute taggen. Und ich hätte gerne, dass ElaBäumchen, Mara, Chrisi, Paula, Franzi, Anika und RiotMango von ihren Buchvorsätzen erzählen.

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Eine Antwort to “Fünf Buchvorsätze”

Trackbacks/Pingbacks

  1. Fünf Buchvorsätze | immer existent - 25. April 2014

    […] Welttag des Buches wurde ich von Heng aufgefordert meine fünf Buchwünsche vorzustellen. Jetzt kommt mein Post etwas verspätet. Dafür […]

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