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Pro-Choice, Pro-Feminism, Pro-Cats

30 Sep

Diesen aussagekräftigen Aufnäher habe ich mir gerade bei etsy bestellt. Außerdem auf meiner Wunschliste ist einer von Daria und der hier.
Es gibt auch so schicke Pins mit behaarten Frauenbeinen, die aber leider momentan ausverkauft sind. Sobald es sie wieder gibt, hätte ich so einen gerne. In der Zwischenzeit versuche ich mein Glück mit Fimo und vielleicht bekomme ich es sogar hin, einen solchen Stecker zu basteln.

 

Berlin I

19 Sep

Am Wochenende war ich mit meiner Schwester in Berlin. Es waren drei bunte Tage mit gutem Wetter, köstlichem Essen und wunderbaren Menschen.
Die ersten Fotos sind entwickelt und ich habe sie auf Flickr hochgeladen – es sind nicht sonderlich viele, da ich mit einigen unzufrieden bin. Vielleicht sind die, die auf dem anderen Film sind, etwas besser geraten, das werde ich dann sehen.

Bestes Schlafzimmer 2

Das schönste Schlafzimmer in ganz Friedrichshain hat eine mit Postern tapezierte Wand. Wir hatten die Ehre, eine Nacht dort verbringen zu dürfen.

Bestes Schlafzimmer 3

An den Türen waren schöne Fotostreifen aus dem Automaten und Polaroids.

Burgeramt, Friedrichshain

Nach dem Frühstück beim nächsten Café (das übrigens nicht gut war, wer macht denn bitte Marzipan in Franzbrötchen und schreibt es nicht dazu?) machten wir einen Spaziergang durch das Quartier.

Veganer Stand auf dem Boxi

Auf dem Boxi war ein großer Markt mit Obst, Gemüse, frischem Essen, Gebäck und Kleinigkeiten wie Seife.

Mauerparkflohmarkt

Am Sonntag waren wir auf dem Mauerflohmarkt. Ich kaufte mir zwei Hosen, eine Röhrenjeans von Topshop und eine Jeggings – für jeweils 2€.

Kuchen und Mate

Es gab dort auch viele Café-Stände und DIY-HändlerInnen. Die Sachen waren wirklich schön, hätten mein Budget aber gesprengt.

Tage in Bildern V: Lazy Sunday

17 Sep

Jeder Sonntag ist besser, wenn er bei Sonnenschein im Garten verbracht wird. Es folgt die letzte der angekündigten Bilderreihen – bittesehr.

Toni

Tine

Sushi

Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben nicht-selbstgemachtes Sushi gegessen und muss zugeben: Ich bin begeistert. Wir hatten Avocado-Sushi im Sesam-Reis-Mantel und Gurken im Algen-Reis-Mantel mit Sojasoße.

nö

Einfach mal „nein“ sagen. (Und wenn man erwischt wird, einfach mal 30€ zahlen.)

Tine

Tage in Bildern IV: Elbstrand

16 Sep

Montag war der „letzte schöne Tag“, jetzt kommt der Herbst. Um die sommerlichen Temperaturen gebührend zu feiern, fuhr ich mit zwei lieben Leuten an den Elbstrand. Wir saßen im Sand, aßen ein paar Kleinigkeiten, unterhielten uns über Kleinigkeiten und große Themen und beobachteten die Leute.

Fähre

Von den Landungsbrücken aus ging es mit der Fähre nach Neumühlen. Es war schön windig, sodass einem nicht zu warm wurde.

Elbe

Auf dem Deck kann man immer die schönsten Fotos machen: Von der Landschaft, dem Wasser, den Gebäuden und den Docks.

Landungsbrücken

Elbstrand

Elbstrand

Elbstrand

Tage in Bildern III: enter_the_gap

15 Sep

Am Samstag fand in Hamburg die Demonstration im Anschluss der Aktionstage von enter_the_gap statt. Das Bündnis steht für Antisexismus, gegen sexualisierte Gewalt und ihre Verharmlosung, gegen Rassismus, sexuelle Diskriminierung und überholte Geschlechterbilder.

enter_the_gap

Still loving the F-word: Feminism!

Gängeviertel

Ich stieß erst am Gänsemarkt hinzu, von dort aus ging es durch das Gängeviertel, in dem es solidarische Grüße von Free Pussy Riot gab.

riots, not diets

Gängeviertel

Zwei Freundinnen waren für einen Tagesausflug in Hamburg mit dabei. Die Demo war eine gute Gelegenheit, die schönsten Seiten Hamburgs in Verbindung mit einer guten Sache und sympathischen Menschen zu entdecken.

rough trade


enter_the_gap

enter_the_gap

enter_the_gap

Dachchiller

Ein paar Leute entspannten sich auf dem Dach – sehr cool.

enter_the_gap

Endstation war die S- und U-Bahn-Station Sternschanze, doch zunächst ging es durch das Quartier selbst.

Diese Wand bleibt bunt.

Schanzenviertel

Die beiden DJanes sorgten durchgehend für hervorragende Musik, sodass es keinen Grund mehr gab, nicht zu tanzen.

enter_the_gap

Tage in Bildern II: Zurück in Freiburg

14 Sep

Nach einer abenteuerlichen Fahrt im Nachtbus kam ich wieder in Freiburg an. Dort wartete zum Glück nicht nur die Arbeit am Schreibtisch auf mich, sondern auch liebe Menschen.

balkon

Unsere neue Wohnung bekam den ersten Besuch. Alle Umzugshelfer_innen waren zu einem gemütlichen Abend eingeladen. Ich kochte Gemüsecurry mit Basmatireis, wir saßen auf dem Balkon, unterhielten uns und genossen einen der letzten Sommertage.

Bettfreundschaften

Als es später zu kühl wurde, gingen wir in mein Zimmer, saßen auf dem Bett und machten ein bisschen Musik.

bed

So sieht mein Bett bei Tageslicht aus. Die Wandverzierung wurde allerdings noch etwas erweitert.

Seepark

Wir feierten Michas Geburtstag mit Grillgut, Kuchen und schönem Wetter im Seepark. Leider verfuhren meine Mitbewohnerin und ich uns ungefähr fünf Mal, ich holte mir einen Platten und musste einige Tage ohne Fahrrad auskommen.

fjällräven

Laureen und Lea besuchten mich außerdem. Es waren drei schöne Tage, wir hatten Käsekuchenmuffins, tonnenweise Pizza, Gemüseauflauf, Spinatstrudel und Regenwetter.

uri

uri, lea & ich

shoes

Lea, ich und unsere roten Schuhe. Mein rechter ist etwas blasser, weil mir im Baumarkt ein Eimer weißer Farbe auf den Fuß fiel. Das war blöd.

Tage in Bildern I: Hamburger Sonne

13 Sep

Hurra, die Fotos sind da! Damit ihr nicht binnen Sekunden von den Eindrücken überflutet werdet, wird es jeden Tag einen Eintrag mit den Erlebnissen meiner letzten Wochen geben.
Ich beginne chronologisch mit der Woche, die ich nach dem Dockville im Norden verbracht habe.

Schulterblatt

Es ging natürlich vor allem in die Sternschanze und ihren kulinarischen Schätzen.

Sternschanze is for lovers

Herr Max

Bei Herr Max gibt es übrigens vegane Muffins, vegane Eissorten und ausgefallenste Torten im Schaufenster, von der Yellow Submarine über Alice im Wunderland bis hin zu Pussy Riot.

Didar - bester Rohkostladen

Den witzigsten Händler lernte ich in Didar am Schulterblatt kennen. Dort gibt es nicht nur frisches Obst und Gemüse, sondern auch gekühlte Getränke zu fairen Preisen und Bioware. Gute Konversationen jenseits von Smalltalk inklusive.

Little Miss Sunshine

Jedes Mal, wenn ich einen VW T1 sehe, gerate ich ins Schmachten, besonders wenn er gelb ist – wer kann da nicht an den wunderbaren Film Little Miss Sunshine denken? (Vermutlich diejenigen, die den Film entweder nicht kennen oder nicht mögen.)

Streit's

Mit dem Streit’s verbinde ich einen der schönsten Tage meines Lebens, meinen 19. Geburtstag. Mein bester Freund schickte mir 13 Briefe, ich bekam köstlichen Kuchen von meinen Freundinnen, es ging zur Premiere von Harry Potter and the Deathly Hallows Pt. 1 und ich kaufte mir meinen geliebten, rot-blauen Rucksack.

Schickeria Part 1

Schickeria Part 2

guitar

Im Zimmer meiner Schwester machten wir etwas Musik, aßen und schauten Filme – und genossen das Faulsein!

Tine

Tines schöne Wände sind immer eine Erwähnung wert.

Coexist

12 Sep

Die letzten Hausarbeiten sind abgegeben und ich zurück im Norden. Mit dem Treffen alter Freundinnen, Tagesausflügen in die nächste Großstadt und nostalgischem O.C.-Schauen bin ich gut beschäftigt. Samstag gab es in Hamburg eine eindrucksvolle Demonstration von enter_the_gap, wir gingen auf die Straße, um zu zeigen, dass Sexismus, die Verharmlosung sexualisierter Gewalt, Rassismus und konservativ-idealisierte Gender-Rollen entsetzlich sind.
Am Wochenende wird es nach Berlin gehen, darauf freue ich mich besonders: Eine Freundin feiert ihren Geburtstag nach und ich treffe einige in die Hauptstadt gezogene Freunde.

Anscheinend war Montag der letzte schöne Tag des Jahres, den ich mit Sand zwischen den Zehen am Elbstrand verbrachte. Jetzt schleicht sich der Herbst an, meine Lieblingsjahreszeit. Endlich kann ich meine Strumpfhosen, Strickjacken und Cordhosen wieder auspacken, Mützen aufsetzen und viel, viel Tee trinken und backen.
Von all den Erlebnissen zeige ich euch die Fotos, sobald sie entwickelt sind.

In der aktuellen Intro (09/12) gibt es übrigens ein interessantes Interview mit The xx, deren neues Album Coexist großartig gelungen ist. Wen mein eindringlicher Aufruf, das Album im Plattenladen des Vertrauens oder auf iTunes zu kaufen, nicht ausreicht, der sollte sich die Live-Perfomance ihrer Single Angels anschauen. Das Video wurde in einem Hotel-Zimmer in Tokio gedreht und geht sehr unter die Haut. Bittesehr:


Romy erzählt auch von den überraschendsten Erlebnissen ihrer diesjährigen Live-Auftritte. Mit dabei ist das Hurricane Festival, auf dem ich die drei auch gesehen habe (ich schrieb). Dazu sagt sie:

„Während des Hurricane/Southside spielten wir gleichzeitig mit der deutschen Fußballmannschaft. Trotzdem versammelte sich eine große Menge vor der Bühne. Das freue uns sehr. Aber dann erschraken wir, als alle anfingen zu jubeln. Da merkten wir nämlich erst, dass das EM-Spiel auf der Leinwand neben der Bühne lief. Gerade war ein Tor gefallen. Wir machten mit dem Refrain des Songs weiter, den wir unterbrochen hatten, und das Publikum klatschte sofort wieder mit. Irgendwie lustig. Aber ich kann immer noch nicht glauben, dass die Veranstalter das gemacht haben.“

Das stimmt nicht ganz: Nicht das gesamte Fußballspiel, sondern nur der aktuelle Spielstand wurde auf den Leinwänden neben der Bühne eingeblendet. Für ein Musikfestival finde ich das dennoch unangebracht, es soll ja tatsächlich Menschen geben, die Fußball hassen und den Auftritt ihrer Lieblingsbands fern vom Partynationalismus genießen wollen. Dafür scheinen die Veranstalter des kommerziellsten Festivals des Nordens kein Verständnis zu haben – ich habe kein Verständnis für deren Sell-Out-Gehabe und den überteuerten Preisen, deshalb werde ich mein Geld nächstes Jahr für schönere Veranstaltungen ausgeben.

Liebe_r Bundestagsabgeordnete_r, Sie stinken mir!

16 Jul

Einige von euch werden es mitbekommen haben, als Anfang des Monats die Bundestagsabstimmung über das Gesetz der Gleichstellung der Ehen stattfand. Wie zu erwarten war, stellte sich die CDU komplett quer, auch die FDP gab größtenteils Nein-Stimmen. Dass das ziemlich heuchlerisch von ihnen ist, steht nicht zur Debatte, zumal eines ihrer vermeintlichen Ziele die Gleichstellung Homosexueller war.

Wer sich persönlich bei den homophoben Mäuschen beschweren möchte, kann das hier tun. Da sind alle bei Facebook angemeldeten Nein-Wähler aufgelistet, sodass man ihnen bequem eine Nachricht oder ein Kommentar hinterlassen kann. Sie freuen sich sicher über viel, viel Post!
(Gleich als erste Person: Bracht-Bendt aus meinem alten Landkreis. Da freut es mich gleich doppelt, dass ehemalige Mitschüler von mir nach Berlin zu einer ihrer Veranstaltungen gefahren sind und sie an die Wand diskutiert haben. Mein Text an sie:

Frau Bracht-Bendt! Letztes Jahr noch schön die Buchholzer Wahlplakatflächen geschmückt, diesen Monat die Liebe zwischen zahlreichen Menschen als unwürdig degradiert, das sind mir die Liebsten!
Ich würde Ihnen gerne eine Moralpredigt halten, aber da mit der FPD bei der nächsten Bundestagswahl sowieso nicht über 5% zu rechnen ist, muss ich Ihnen nicht noch etwas reinwürgen. Bei Frau Griefhahn war es echt bitter, nicht mehr die Bundestagsboni genießen zu können, aber davon werden Sie in einem Jahr und ein paar Monaten wohl selber ein Lied singen können. Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen homosexuelle Kinder, damit Sie am eigenen Leib erfahren, was Homophonie bedeutet. Ansonsten noch einen schönen Abend.)

Someone forgot their toothbrush at my house

15 Jul

Ohne große Vorahnung fuhr ich Freitag nach Nürnberg, ich trug den Glauben, Samstagabend ins Open-Air-Kino zu gehen, mit mir.
Dem war nicht so. Lea, die großartige, hat uns beiden Karten für Dillon besorgt. Die wiederum spielte gestern Abend in den Katharinenruinen, dem charmanten Rest eines ehemaligen Klosters im Herzen Nürnbergs. Trotz aller Unwetterwarnungen schien uns die Sonne auf die Gemüter als wir im teilbestuhlten Hinterhof saßen, auf Dillon wartend.
Die junge Berlinerin kam pünktlich um 20 Uhr auf die Bühne, auf der sie zu zweit mit ihrem Kollegen wundersame Klänge erzeugte. Ihre Stimme ist genauso schön wie auf Platte, ihr Outfit war stilvoll: sie trug einen durchsichtigen, weiten Pullover, einen langen Rock und Creepers – alles in schwarz. Zusammen mit den schwarz geschminkten und mit Pailletten geschmückten Augen wirkte sie düster und verzauberte mich.

Obwohl sie gerade mal etwas über eine Stunde lang spielte, war ich nach dem Konzert glückselig. Mit neuen Songs, einem Bodi-Bill-Cover und dem besten aus ihrem Debüt sorgte sie für eine tolle Show, wir staubten kostenlose Plakate vom Veranstalter ab und kamen in den Genuss einer intimen, magischen Atmosphäre.


Schade war nur, dass so gut wie gar nicht getanzt wurde, da die meisten Leute saßen. Das werde ich auf dem Dockville, auf dem ich sie mir auf jeden Fall anschauen möchte, nachholen.