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Montage aufpeppen

7 Okt

Samstagabend werde ich mit den wunderbaren Luntgatan Girls in Norrköpings K7 auflegen und bin schon super-excited. Deshalb gibt es diese Woche kein altes, recyceltes Mixtape, sondern meine Warm-Up-ListeFürSchrägstrichKostprobeAuf Samstag. Passendes Material zum Tape sind Glitzer, Seifenblasen, Bässe, Hüftschwünge, Kopfnicken – wie ihr euch wohl fühlt. Hoffentlich peppt es euren (hier zumindest) grauen Montag ein bisschen auf. Miau!

Wiederhole deinen Rhythmus

30 Sep

Eine Woche und eine weitere (noch viel schrecklichere) Wahl später melde ich mich musikalisch zurück. Dieses Mal mit süßem Affen und Wiederhole deinen Rhythmus. 

Diese CD brannte ich im Juni für Caro zum Geburtstag. Weil ich weiß, dass eins ihr – fabelhafter DJ und Popkulturqueen – keinen Scheiß unterjubeln kann, gab ich mir besonders viel Mühe und durchdachte jedes Lied auf dem Tape. Sie sollten aus unterschiedlichen Zeiten stammen, die Genres und auch die Bandkonstellationen sollten variieren.

Zur Entstehungszeit fand ich das Mixtape eher Sommerlich, aber mit dem rötlichen Laub auf dem Cover und melancholischen Tönen von Future Islands, Austra oder The Smiths kann auch eine gewisse Kalte-Jahreszeiten-Traurigkeit hineininterpretiert werden. Für euch bleibt es nach wie vor offen, ob und wie ihr’s einordnen möchtet. Ich mag’s jedenfalls immer noch sehr gern.

We might be dead by tomorrow

22 Sep

Lasst uns nicht über die Wahlprognosen sprechen, sonst werde ich noch wütender und aggressiver und schmeiße Dinge um mich.

Stattdessen könnt ihr euch mit einem Mixtape, das ich im Januar erstellt habe, ablenken.

Gerade, wenn es draußen so kalt und die Realität so scheiße ist, finde ich es angenehm, mir einen Safe Space zu schaffen und abzuschalten. Aus Laken und Kissen ein Zelt bauen, die Lichterketten anschalten, eine Kanne Tee kochen, vielleicht ein schönes Graphic Novel lesen, (wenn vorhanden) eine süße Person oder eine Katze zum gegenseitigen Aufwärmen mitnehmen, ein Kaleidoskop zum Forschen, Räucherstäbchen anzünden, das Bett als eigene Insel nutzen – und schon kann die Reise mit dem dreamy Tape beginnen.

Im Nachhinein würde ich an der Playlist vielleicht ein paar Lieder ersetzen, aber ich habe mich dafür entschieden, sie nicht zu verändern. Ich hoffe, ihr könnt damit vor der Wahlergebniskackscheisze fliehen.

Near yet so far

17 Sep

Mixtapes waren und sind ein wichtiges Kommunikationsmittel für mich. Als Hintergrundmusik, als Brief (oder Briefbeilage), als Geschenk, als Ausdrucksmittel für eins selbst: Sie vermitteln für mich Gefühle und Gedanken. Sie können empowernd sein und wie Medizin wirken, sie können aber auch einer Stimmung mehr Ausdruck verleihen.

Und weil eins mit Situationen und Gefühlen nie so ganz allein ist, habe ich beschlossen, nach und nach Mixtapes, die ich mal erstellt habe, zu digitalisieren. Neben dem Cover und der Musik gibt’s ein paar Worte zur Entstehung, dem Hintergedanken und einem nachträglichen Eindruck. Den Anfang macht das Mixtape Near yet so far.

 

Angefangen beim Cover, fällt mir auf, dass ich daran scheiterte, den Namen richtig raufzukleben. Das passiert, wenn eins die Buchstaben ausschneidet und dabei abgelenkt ist. Die Qualität ist leider nicht so gut, weil ich es mit dem Handy abfotografiert habe und ausgeschnitten habe, aber es ist das erste Mixtape-Cover, welches ich nicht per Hand gezeichnet habe, sondern als Collage zusammenklebte. (Es gibt einfach Momente, in denen eins realisiert, dass die Zeichenskills nicht vorhanden sind und es ästhetischer sein könnte, eine andere Form des visuellen Ausdrucks zu wählen.)

Ich stelle fest, dass die Tracklist überwiegend männliche Vocalists und Bands, die ich gar nicht mehr mag (Mumford & Sons) beinhaltet. Die Playlist entstand im Oktober 2012, meine Güte, das liegt fast ein Jahr zurück.
Stell dir eine Person vor, die dir sehr wichtig ist, zu der die Bindung sehr intensiv ist. Und plötzlich merkst du, dass die Fäden sich lockern, du packst dein Nähset und versuchst alles zusammenzuhalten, aber es funktioniert einfach nicht, die Fronten driften auseinander, jeder Nadelstich könnte das Ding zum Reißen bringen. Gespräche enden in Tränenflüssen, Treffen in Abschiede. Vernünftig wäre es, loszulassen, aber du willst nicht schon wieder aufgeben. Also, was machst du? Ein Mixtape. Und die andere Person freut sich. Näher bringt es euch trotzdem nicht.

Viel Kathleen Hanna, keine Male Tears

9 Sep

Produktiver Prokrastinationsmontag mit Photoshop war heute Motto in meinem Home-Office. Neuer Header, neues Quatschbild für die Seitenleiste und das Cover für die neue Ausgabe der Mixtape-Reihe „GRRRL POWER“ kamen dabei heraus.

Wie immer hoffe ich, dass musikalisch für jede_n was dabei ist. Sollte es Künstlerinnen* geben, die euch auf den Tapes fehlen, sagt mir gern bescheid, ich höre sie mir gerne an. So, genug geschnackt, Lautsprecher aufdrehen und los geht’s.

Can’t hold us down

1 Sep

Und hier ist sie, die vierte Ausgabe meiner Mixtape-Reihe Grrrls Power mit wunderbaren Tracks toller Künstlerinnen. Die einen Songs werdet ihr wohl schon in- und auswendig kennen, andere vielleicht nicht. So oder so, ich hoffe, das Tape gefällt euch und schenkt euch den einen oder anderen empowernden Moment. Verteilt es gern über’s ganze Internet, druckt euch das Cover aus und macht es physisch, ganz wie ihr möchtet.

 

Neu eingetroffen: Die Preziöse #2

29 Aug

IMGP2827

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